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ARBEITEN
Bauten und Bilder der Arbeit in der postfordistischen Stadt
Kooperation des HDA – Haus der Architektur Graz & steirischer herbst
Ausstellung im Kontext von HDA 06/07 position alltag


Die Ausstellung „Arbeiten“ zeigt Architekturen im Zeichen von affektiver Arbeit und effektiver Rekreation,
Wege zur Arbeit, sowie Standortdefinitionen und städtebaulich-räumliche Auswirkungen im Zeichen post-
fordistisch flexibilisierter Arbeitsbedingungen. Arbeit und Freizeit sind längst nicht mehr einfach trennbar
und auf fixe Orte und Zeiten beschränkt. Neue Anforderungen an Arbeitsräume stellen sich durch das
Verschmelzen von Wohnen und Arbeiten, aber auch durch verstärkte Mobilitätsansprüche oder die Ab-
siedelung großer Arbeitgeber aus den Städten hinaus. Aktuelle Konzepte der Arbeitsorganisation wie
Dezentralisierung, offene Netzwerke, Selbstorganisation und Teamarbeit ändern die Logik des Orts der
Arbeit. Für diese Arbeits- und Kommunikationsprozesse scheinen temporäre Parameter und flexible Orga-
nisationslogiken wichtiger als räumliche Ordnung und Orientierung. Die leichte Erreichbarkeit der Arbeits-
plätze und die Zugänglichkeit der Dienstleistungen verlieren an Bedeutung, während die Anziehungskraft,
die einem Ort innewohnt, in den Vordergrund rückt.

"Arbeiten" zeigt Architekturen im Zeichen von affektiver Arbeit und effektiver Rekreation, neue Wege
zur Arbeit, sowie Standortdefinitionen und städtebaulich-räumliche Auswirkungen im Zeichen postfordistisch
flexibilisierter Arbeitsbedingungen.




WORK
Buildings and Images of Work in the post-Fordist city
In the context of HDA 06/07 program
Steirischer Herbst 2006
Graz


Work and leisure have long since become indivisible and are no longer limited to fixed places or times.
New demands on work spaces arise due to the fusion of living and working, but also due to increasing
demands on mobility or the relocation of major employers out of the cities. Current concepts of work
organisation such as decentralisation, open networks, selforganisation and team work are changing the
logic of the work place. Temporary parameters and flexible organisational logics seem to be more important
for these processes of work and communication than physical order and orientation. The easy accessibility
of work places and services is becoming less important as the inherent attraction of a place enters the
foreground.

“Work” presents architectures marked by affective work and effective recreation, new ways to work,
locational definitions and the urban development and physical impacts of post-Fordian flexibilised working
conditions.


Mit Beiträgen von / With contributions by
Gordana Brandner (A), Rhona Byrne (IRL), Johannes Fiedler (A), Alex Haw (GB), InternationalFestival (S),
kinoreal (A), monochrom (A), Monochrome Architects (SLO), Markus Pernthaler (A), Radio Helsinki (A),
Marc Ries (A), Andreas Rumpfhuber (A), Erik Schuldenfrei (USA), Oliver Schürer (A), Splitterwerk (A),
Studierende der Architekturfakultät an der TU Graz, Bettina Vissmann (D), Marisa Yiu (USA, CN) u.a.

Co-Production
steirischer herbst & HDA (Haus der Architektur, Graz)

Kuratoren / Curators
Gabu Heindl, Markus Bogensberger

Ausstellung / Exhibition
23.09. - 01.12.2006

Photos
Gabu Heindl, Marie Neugebauer



content: (c) GABU Heindl Architektur 2009