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WASCHKÜCHEN-URBANISUM
Zur Politik und Ästhetik von Wohn-Arbeit
de, in: Räume der Vermittlung.
Ästhetische Prozesse zwischen Alltag und Kunst
Viktor Kittlausz (Hg.)
Berlin, Lit-Verlag: 2013



"Waschküchen-Urbanismus" als Planungsbegriff, der sich auf einen so unscheinbaren Alltags-Ort wie die Waschküche bezieht,
beschreibt eine Form von Stadt- und Wohnraumplanung, bei der das Augenmerk auf Räumen kollektiver Arbeit und Freizeit liegt,
auf Räumen, an denen Formen der Vergemeinschaftung sowie des Konflikts möglich sind. Es geht dabei darum, Urbanität gerade
über solche Zwischenräume zu definieren, die uneindeutig sind, wo prekäre Formen von Arbeit, Wohnen und Freizeit gleichzeitig
öffentlich und sichtbar werden. Neben Fragen der Sichtbarkeit ist es aber vor allem die kollektive Erfahrung von Tätigkeiten
und Dienstleistungen - wie etwa sauber machen -, die erst durch das Heraustreten aus dem Wohnbereich evoziert werden kann:
in weitere Folge die Möglichkeit von Verbündung, Solidarisierung oder Widerstand.
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content: (c) GABU Heindl Architektur 2013